Markus Wimmer

Die besten Sicherheitslösungen für den eigenen Hauseingang

Besten Sicherheitslösungen für den Hauseingang

My home is my castle!

So sagt man zumindest. Was aber tun, wenn die Gefahr besteht, dass das Schloss geknackt wird und Ihr castle nicht mehr zu den allersichersten gehört? Um Ihren Hauseingang unbedenklich und einbruchssicher zu machen, gibt es weit mehr Möglichkeiten, als das herkömmliche Türschloss. Einen kleinen Überblick über Sicherheitslösungen, die Ihr Haus zu einer halben Festung machen, finden Sie im Folgenden.

Der gute, alte Haustürschlüssel

Zugegeben: Der Haustürschlüssel ist nicht die allerneueste Technologie, aber richtig eingesetzt und kombiniert, kann auch er hartnäckigen Einbrüchen vorbeugen. Zuerst kommt es drauf an, in welches Schloss er gesteckt wird. Scharniere mit Stahlbändern verstärkt, mehrfacher Verriegelung und Sicherungszapfen, beispielsweise, verhindern das Schlimmste.

Auch die Türen gibt es in verschiedenen Sicherheitsklassen. Für gewöhnliche Wohnungshaustüren werden Widerstandsklassen – sogenannte Resistance Class (RC) – angeboten. Je nach Material und eingebautem Schloss hat eine Haustür für Wohnanlagen idealerweise eine RC2 oder höher. Im Idealfall wird die Wohnungstür mit einer solchen RC einbruchsicher nachgerüstet.

Zum Equipment eines sichereren Haustürschlüssels gehört außerdem ein Safe. Dafür werden mittlerweile verschiedenste Modelle, wie etwa die Schlüsseltresore vom Hersteller Burg Wächter, angeboten, in denen man den Schlüssel sicher verwahren kann. Diese sind dann mit einem Zahlencode-Mechanismus ausgestattet und somit sicher vor Unbefugten – zudem kann der Schlüssel unterwegs nicht mehr verloren gehen.

Persönlicher Sicherheitsstandard: Das Smart Home

Etwas mehr Hightech und personalisierte Einstellungen verspricht das Smart Home. Es umfasst alles, was man am, um und fürs Eigenheim digital einstellen kann. So auch die Sicherheit an der Haustür.

Das Smartphone als Haustürschlüssel

Es gibt beispielsweise Schließmechanismen, die sich nur mit dem Smartphone öffnen lassen. Dazu kann man mehrere Geräte registrieren und diese erkennt der Mechanismus dann bereits, sobald sie sich der Tür nähern. Noch bevor man den Haustürschlüssel aus dem letzten Eckchen der Tasche gekramt hat, sperrt das Heim seine Pforten auf.

Automatische Türsperre

Oder aber man entscheidet sich für eine automatische Türsperre, die von innen nochmals absperrt, sobald man die Tür verlässt. Das ist besonders praktisch für Türen, die sich von außen öffnen lassen, wenn sie nicht extra versperrt werden. Aber auch für Haus- und Wohnungstüren, die sich nicht von außen öffnen lassen, wenn sie einmal zugefallen sind, eignet sich so eine automatische Türsperre. Denn Versicherungen steigen oft aus, wenn die Tür nachweislich nicht versperrt war.

Sicherheitssystem für Zuhause mit Fingerprint

Auch ziemlich smart ist die Sicherheitslösung per Fingerprint. Ein angebrachtes Sperrsystem mit eingebautem Motor zum Aufschließen des Schlosses reagiert dabei nur auf die eingespeicherten Fingerabdrücke. Manche hochwertigen Systeme lassen mehrere duzend Fingerabdrücke einspeichern und gehen sogar so weit als zu erkennen, ob es sich um einen echten Finger, oder um eine Nachbildung (etwa mit einem Klebestreifen oder ähnlichem) handelt.

Ein Chip, der speziell für gewisse Schlösser oder für gewisse Zutrittszeiten programmiert werden kann, bietet ähnliche Sicherheit. Er hat außerdem den Vorteil, dass bei Verlust des Chips nicht die ganzen Schlösser ausgetauscht werden müssen, sondern lediglich die Lesestellen für den Chip neuprogrammiert werden können.

Eine Manipulation solcher Systeme ist nahezu unmöglich – im Gegenteil zur Sicherheitslösung mit dem Smartphone, das zugegebenermaßen doch recht simpel zu knacken ist. Man braucht eigentlich nur das fremde Smartphone in der Hand haben und kann sich auch unbefugten Zutritt verschaffen.

Markus Wimmer
Über Markus Wimmer
Neben meinem Studium der Elektro-Technik schreibe ich hier auf GearCampaign.org über Neuigkeiten und Wissenswertes aus dem Bereich der Akkutechnologie.